Zertifikate für Marktkommunikation in rotorsoft hinterlegen

Für unser Redispatch-Modul ist es wichtig, dass die korrekten Zertifikate der Marktteilnehmenden hinterlegt sind.

Da S/MIME-Zertifikate nur eine begrenzte Gültigkeit besitzen müssen diese immer wieder erneuert werden.

Das Hinterlegen von Ihnen zugeschickten Zertifikaten ist in wenigen Schritten erledigt.

Als benutzerfreundliches Tool empfehlen wir das OpenSource-Produkt KeyStore Explorer, welches Sie unter https://keystore-explorer.org/downloads.html herunterladen können.

1. Zertifikatsdatei mit KeyStore Explorer öffnen

2. Zertifikat auf Validität prüfen

Wenn Sie ein Zertifikat mit einer sogenannten Zertifikatskette (also dem Root-, Zwischen- und Endzertifikat) erhalten haben werden Ihnen in der Zertifikatshierarchie 3 Zertifikate angezeigt.

Für rotorsoft ist das Endzertifikat des Marktteilnehmers interessant, so dass Sie in der Zertifikats-Hierarchie das entsprechende Zertifikat (im Beispiel das der „WEMAG Netz“) auswählen.

Prüfen Sie nun, ob beim Antragsteller auch die korrekte Firmierung des Marktteilnehmers angezeigt wird. Wenn nicht, dann kontaktieren Sie bitte Ihren Marktteilnehmer und klären die Unstimmigkeit.

Für eine Überprüfung, ob das Zertifikat in rotorsoft korrekt importiert wurde, merken Sie sich bitte den Fingerabdruck im Format „SHA-256“ für später.

3. Zertifikat exportieren

Exportieren Sie nun das Zertifikat im Format X.509/PEM und speichern Sie das Zertifikat ab.

4. Zertifikat in rotorsoft importieren

Öffnen Sie nun das exportierte Zertifikat in einem Text-Editor und kopieren den Inhalt in die Zwischenablage, um diesen dann in rotorsoft im Bereich „Administration / Stammdaten / Redispatch Empfänger / Zertifikate“ zu importieren.

Danach ist das Zertifikat in rotorsoft importiert und sollte mit dem im KeyStore Explorer angezeigten SHA-256 übereinstimmen: